Narzissenfest

Schnellkursus in Sachen Narzisse

Eine Narzissenübersicht ist nahezu unmöglich, da es über 20.000 verschiedene Sorten gibt, die vermehrt, kultiviert und verwaltet werden von einer Vielzahl von Narzissen-Clubs, vorrangig in England und den USA. Hauptanbaugebiete von Narzissen sind Irland und England. Von manchen Sorten existieren nur wenige Exemplare, andere werden millionenfach vermehrt.
Um einigermaßen Übersicht zu behalten, klassifiziert man die Narzissen in 12 Arten, je nach Kombination von äußeren und inneren Blütenblättern, Farben und Kronenformen. Zur näheren Beschäftigung der Literaturhinweis: Narzissen, W.Erhardt, Ulmer-Verlag.

Vermehrung

Die Narzisse vermehrt sich im Garten durch die Entwicklung von Tochterzwiebeln, aber auch durch Aussamung (bei uns zu besehen). Das Aussamen ist nur erfolgreich bei unberührten Gartenpartien.

Pflanzung

Die Pflanzzeit ist der frühe Herbst. Es empfielt sich, nicht zu tief zu pflanzen, weil durch die Entwicklung der Tochterzwiebeln und durch Saugwurzeln sich über die Jahre hinweg immer tiefer entwickelt bis er keine Kraft mehr hat, außer dem Grün noch Blüten auszubilden.
Der Anspruch an die Bodenverhältnisse ist gering; in Holland wachsen Narzissen bei Dünge-Graben fast auf Dünensand. Zu große Feuchtigkeit führt zum Faulen der Zwiebeln. Insofern ist bei feuchteren Grundstücken ein kleines Sandbett unter den Zwiebeln zur Drainage wichtig.

Düngung

Um Bestände über Jahre hinweg zu fördern, ist ein Düngen im Herbst (wenn überhaupt nachvollziehbar, wo sich die Bestände befinden) sinnvoll. Am besten jedoch ist ein Düngen im zeitigen Frühjahr, wenn sich die ersten Triebe zeigen, gezielt möglich: Dies kräftigt die Blüte dieses Jahres und die Anlage von Tochterzwiebeln für die Zukunft.

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